High-Tech aus Dortmund

IT-Dienstleister aus Dortmund als Partner der Chemie- und Pharmaindustrie

Wer Dortmund hört oder liest, denkt an vergangene, goldene Zeiten der Kohle- und Stahlindustrie, an Bier und ganz sicher an den deutschen Fußballmeister der zurückliegenden Saison, weniger vielleicht an High-Tech-Unternehmen. Wie unzureichend dies Vorurteil ist, zeigt sich am Beispiel des IT-Dienstleisters UNIORG, einem Teil der aceNetGruppe, der im Schatten großer IT-Dienstleister trotzdem eine Reihe namhafter IT-Projekte abgewickelt hat. CHEManager sprach mit Jürgen Lehmann, Geschäftsführer und 1978 Gründer der UNIORG GmbH, zusätzlich seit 2002 geschäftsführender Gesellschafter der aceNet GmbH.

CHEManager: Herr Lehmann, im Konzert der großen IT-Dienstleister fällt eher selten der Name Uniorg. Worauf führen Sie das zurück?

J. Lehmann: Was heißt selten? Natürlich können wir uns in dieser Hinsicht nicht mit den TOP 5 der Branche vergleichen, das ist aber auch nicht unser Ziel. UNIORG ist ein mittelständisches Unternehmen, das seit mehr als 25 Jahren am Markt präsent ist. Für unsere nachgewiesene Qualität und die Einhaltung der gesetzten Termine genießen wir bei unsere Kunden einen hervorragenden Ruf. Praktisch uneingeschränkte Flexibilität und kurze Reaktionszeiten gehören zu unseren Stärken. Und in den jahrzehntelang gewachsenen Beziehungen zu unseren Stammkunden konnte ein so vertrauensvolles Verhältnis geschaffen werden, dass wir auf ein extensives Marketing bislang verzichten konnten.

CHEManager: Was haben Sie vor, um mit Uniorg stärker als bisher im Markt akzeptiert zu werden?

J. Lehmann: Bei unseren Kunden sind wir bereits voll akzeptiert. Um aber auch in Zukunft in einem insgesamt schwierigeren Umfeld bestehen zu können, haben wir Anfang dieses Jahres die aceNet GmbH als "Strategische Holding" mit eigenständig operierenden Tochtergesellschaften gegründet, von denen UNIORG aber die führende Rolle einnimmt. Innerhalb dieser Allianz sind wir nunmehr in der Lage, ein deutlich verbessertes IT-Dienstleistungsangebot zur Verfügung zu stellen, ohne dabei an Grenzen zu stoßen. Angefangen bei der IT- und SAP-Beratung über Electronic Business Solutions bis hin zum Application Hosting und Web Content Management-Systemen, um nur einige Geschäftsbereiche anzusprechen, können wir nunmehr die wichtigsten Leistungen unserer Branche aus "einer Hand" anbieten. Das führt natürlich auch zu einer höheren Planungssicherheit unserer Kunden und stärkt zudem unsere Wettbewerbsposition. Gleichzeitig nutzen wir aceNet als strategische Plattform, um neue Kommunikationswege zu definieren.

CHEManager: Welchen Stellenwert hat die chemisch-pharmazeutische Industrie für Ihr Unternehmen?

J. Lehmann: Seit der Aufnahme unserer Geschäftstätigkeit in den 70er-Jahren haben wir für die verschiedensten Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie IT-Projekte durchgeführt. Da diese Branche, auch wenn in der Öffentlichkeit meistens nur die wenigen Großkonzerne bekannt sind, vorwiegend mittelständisch geprägt ist, sehen wir hier ein nicht zu unterschätzendes Potenzial für die Zukunft. Zudem sind wir nicht abhängig von Großaufträgen, vielmehr sehen wir unsere Chance darin, auch mit kleinen Verbesserungen der DV-gestützten Geschäftsprozesse und der IT-Systemumgebungen diesen Unternehmen zu signifikanten Wettbewerbsvorteilen zu verhelfen. Damit ist UNIORG aufgrund seiner strategischen Ausrichtung in der Lage, sowohl für "große" als auch für "kleinere" Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie als kompetenter Partner akzeptiert zu werden.

CHEManager: Wie spiegelt sich diese Bedeutung in Ihrem Produkt- und Dienstleistungsportfolio wieder und warum sind Sie der Meinung, dass gerade Uniorg für die Chemisch-pharmazeutische Industrie der richtige IT-Partner ist?

J. Lehmann: Neben unserem Kerngeschäft, der Beratung im IT- und SAP-Umfeld, haben wir ein umfangreiches und langjähriges Know-how im Bereich der Systemintegration und der Schnittstellenprogrammierung. Gerade die Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie zeichnen sich aufgrund ihrer langen Tradition und der gewachsenen Strukturen vielfach durch eine starke Heterogenität ihrer Systemlandschaften aus. Um dem zunehmenden Druck des Wettbewerbs und dem höheren Kostenbewusstsein der Kunden, zum Beispiel in der Arzneimittelbranche, gerecht zu werden, ist es für diese Unternehmen geradezu Überlebenswichtig, ihre Effizienz zu steigern und Kosten zu reduzieren. Dazu ist es notwendig, die Geschäftsprozesse zu vereinheitlichen, diese über alle Geschäftsbereiche hinweg zu integrieren und somit flexible und homogene IT-Systemlandschaften als zukunftsorientierte Umgebung für einen anhaltenden Geschäftserfolg zu schaffen. So hilft zum Beispiel unsere pragmatische und schnell einsatzfähige EAI-Branchenlösung ETSPharma bei der Anbindung des Vertriebsaußendienstes an das bestehende SAP-System.
Aber nicht nur dafür ist UNIORG der richtige Ansprechpartner, sondern auch wenn es um Fragen des Outsourcings im IT-Bereich geht. Dieses Thema wird von uns zur Zeit mit Nachdruck angegangen, weil z.B. mit dem Application Hosting gerade unseren mittelständischen Kunden eine kostengünstige Alternative zur Verfügung gestellt werden kann

CHEManager: Welche Referenzen können Sie hier vorweisen?

J. Lehmann: BASF, Sachtleben und Bayer gehören seit vielen Jahren zu unseren Kunden. Neben der SAP-Basisberatung und Migrationsunterstützung konnten wir insbesondere im Bereich der Systemintegration die Probleme von vielen Unternehmen der Branche lösen. So ist bei Dr. Pfleger seit letztem Jahr unsere Mobile Sales-Lösung "ETSPharma" für SAP-Anwender erfolgreich im Einsatz. Mit Hilfe unserer ETS-Technologie konnten wir darüber hinaus Schnittstellen von Lagerverwaltungssystemen oder wie bei Borealis die Anknüpfung einer 24-Stunden Fahrerselbstverladung an das SAP-System realisieren.

CHEManager: Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung der IT-Branche und die Position von UNIORG?

J. Lehmann: Nachdem die übertriebenen Erwartungen der Vergangenheit in wichtigen Themen, z.B. zum Beispiel dem E-Business, sich nicht erfüllt haben, findet zur Zeit eine Konsolidierung innerhalb unserer Branche statt. Unternehmen, die in den vergangenen Jahren infolge eines zu aggressiven Wachstums ihre Möglichkeiten überschätzt haben oder für Sie nicht vorteilhafte Verpflichtungen eingegangen sind, haben zur Zeit schwer zu kämpfen oder sind dem Wettbewerb zum Opfer gefallen. Als auch heute noch unabhängiges und mittelständisches Beratungshaus haben wir immer darauf geachtet, unseren Kunden nicht mit falschen Versprechungen zu Fehlinvestitionen zu verleiten, sondern in einem vertrauensvollem Miteinander den Blick für das Wesentliche beizubehalten. So sind wir überzeugt, mit unserer strategischen Ausrichtung, unserer prozessorientierten Arbeitsweise, unserer Flexibilität und unseren hohen Qualitätsstandards für die Zukunft gut gerüstet zu sein. Damit sind wir ein verlässlicher Partner, auch für unsere Kunden aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

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