Lieferkette ohne Reibungsverlust (SAP INFO)

SAP-Variantenkonfigurator unterstützt Supply Chain Management bei der Moeller-Firmengruppe

Dank des SAP-Variantenkonfigurators konnte die Firmengruppe Moeller ihre Logistik über alle Geschäftsbereiche hinweg optimieren, entlang der gesamten Supply Chain die Prozesse vereinfachen und dadurch konzernweit die Kosten senken.

Die Moeller-Firmengruppe mit Hauptstandort Bonn ist als Produzent und Lieferant von komplexen individuell zusammenstellbaren Komponenten und Systemen zur Automatisierung und Energieverteilung mit 18 Fertigungsstätten weltweit tätig. Sie verfügt über ein globales Vertriebsnetz mit Landesgesellschaften sowie Distribuenten in mehr als 80 Ländern. Mit rund 11.000 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2003/2004 einen Umsatz von einer Milliarde Euro.

Schon seit einigen Jahren suchte Moeller nach einer IT-Lösung zur Verbesserung der Abwicklungsprozesse von der Auftragsannahme bis hin zur Auslieferung. Im Zuge der vollständigen Ablösung des SAP-R/2-Systems durch ein SAP-R/3-System der Version 4.6C bis zum September 2003 entschieden sich die Projektverantwortlichen in Zusammenarbeit mit den SAP-Spezialisten der Dortmunder Uniorg-Gruppe für den Einsatz des SAP-Variantenkonfigurators und setzten damit ein entscheidendes Zeichen in Richtung Kundenservice.

SCM für variantenreiche Produktion

Der in der SAP-Standardausrüstung enthaltene Variantenkonfigurator ist vor allem für jene Unternehmen von Vorteil, die komplexe Produkte in großer Variantenvielfalt auf Kundenwunsch herstellen oder montieren - egal, ob es sich dabei um die Konsumgüterindustrie, den Maschinen- und Anlagenbau oder die Automobilbranche handelt. Auf der Basis eines vorher festgelegten Regelwerks lassen sich mit Hilfe dieses Werkzeugs zum Beispiel bei der individuellen Bestellung eines Fahrzeugs mit variabler Ausstattung sofort die Machbarkeit der jeweiligen Variante, der Preis und vor allem das Datum der Verfügbarkeit feststellen. Im Fall Moeller handelt es sich dabei um mehr als 150.000 lieferfähige Produkte, von denen 50.000 wiederum als Elemente in kundenindividuellen Baugruppen zusammengestellt werden können.

"Noch vor kurzem sah die Realität bei uns so aus, dass sich unter den Auftragseingängen aufgrund der Komplexität der Produkte und der zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten einzelner Komponenten auch Bestellungen befanden, die gar nicht realisierbar waren", erinnert sich CIO Patrick´O'Keeffe.

Ohne Variantenkonfigurator war es kaum möglich, die fehlerhaften Bestellungen sofort bei Eingang herauszufiltern. Sie gelangten deshalb oft über die Abteilung Materialwirtschaft bis zum produzierenden Werk, und erst dort wurde der Fehler entdeckt. Das bedeutete unter Umständen drei, vier Tage Zeitverzug und damit Nichteinhaltung des Liefertermins. "Durchschnittlich war früher ein Mitarbeiter pro Werk allein damit beschäftigt, technisch nicht korrekte Aufträge zu klären - ein enormer Verwaltungsaufwand, der nun mittels Variantenkonfigurator wegfällt", resümiert O'Keeffe nach dem erfolgreichen Abschluss des umfangreichen Projekts.

Die Vielschichtigkeit von Produkten und Wertschöpfungskette bei Moeller verlangte einen Variantenkonfigurator mit einer hohen Integrationstiefe bei gleichzeitiger Standardisierung der Geschäftsprozesse, die weit über normale Anwendungen im DV-Bereich hinausgehen - Kriterien, die nach einem ausführlichen Vergleich mit ähnlichen Produkten anderer Hersteller nur der Variantenkonfigurator aus Walldorf erfüllte.

Um diese vollständige Prozessintegration zu gewährleisten, ist der im R/3-Standard (LO-VC) vorhandene SAP-Variantenkonfigurator in folgende Anwendungen integriert:

  • CO-Kalkulation
  • CA-Klassensystem
  • LO-Materialstamm
  • PP-Bedarfsplanung, Stücklisten, Arbeitspläne, Fertigungsaufträge
  • PP-PI Planungsrezepte
  • MM-Einkauf
  • SD-Konditionen, Verkauf

Dennoch war es notwendig, die Anforderungen an den Variantenkonfigurator aus Sicht der künftigen Nutzer zu definieren.

Vertriebssicht
Die Auftragsannahme erfolgt durch den Vertriebsinnendienst in den jeweiligen Vertriebsbüros, im Moeller-Kunden-Center (MKC) beziehungsweise durch die Moeller-Auslandsgesellschaften. Die Aufträge werden sofort im SAP-System angelegt. Vor dem Einsatz des Variantenkonfigurators folgten an dieser Stelle zeitaufwendige manuelle technische Prüfungen und gegebenenfalls eine Klärung der Herstellbarkeit der gewünschten Baugruppen. An dieser Stelle ließen sich Spezifikationen der bestellten Komponenten und die davon abhängige Realisierung noch nicht komplett überprüfen. Das geschah erst im produzierenden Werk. Dieser Aufwand sollte mit der neuen Lösung entfallen.

"Unser Ziel war deshalb eine interaktive Lösung mit elektronischem Assistenten, die einfach zu bedienen war und auch Mitarbeiter ohne technisches Know-how in die Lage versetzte, schon bei der Bestellung nur gültige Baugruppen und Komponenten in Auftrag zu nehmen. Es sollte auch nicht einfach nur eine Fehlermeldung erscheinen, sondern darüber hinaus möglich sein, dass die integrierte Benutzerführung falsche Eingaben vermeiden hilft und im Bedarfsfall sogar die Ursache anzeigte", so O'Keeffe. "Wir wollten erreichen, dass der Simultancheck bei Auftragsannahme auch unseren Kunden sichtbare Vorteile brächte, und zwar insofern, als Unklarheiten hinsichtlich nicht zulässiger Produktkombinationen vom Sachbearbeiter direkt und sofort mit dem Kunden geklärt werden konnten."

Für einen reibungslosen Verlauf der Produktionskette war es wichtig, dass dort ausnahmslos technisch geklärte Aufträge ankamen. Zusätzlichen Verwaltungsaufwand für zeitaufwendige Rückfragen zwischen Produktionsstätte und Auftragsannahme sollte es künftig nicht mehr geben. Die termingerechte Fertigung hatte oberste Priorität.

Allen Werken war eine zentral gepflegte, konfigurierbare Mandantenstückliste zur Verfügung zu stellen, allerdings mit Option auf eine eigene Stücklistenverwaltung bei Bedarf. Dabei galt als Voraussetzung, dass sich die Stückliste des Werks zur Produktion unter bestimmten Bedingungen detaillierter und somit "fertigungsgerechter" aufbauen ließ als aus der Vertriebsdarstellung. Mit dem Vorteil, dass das Produktionsverfahren unabhängig vom Auftrag und damit vom Endprodukt blieb.

Anforderungen aus IT-Sicht
Die tiefe Prozessintegration des Variantenkonfigurators sollte die Cross-Company-Fähigkeit von Moeller gewährleisten, und zwar ohne kundenspezifische Erweiterungen des SAP-Systems. Neben einer kurzen Projektlaufzeit für die Bereitstellung des Variantenkonfigurators in produktiven Anwendungen erhoffte sich Moeller nicht nur eine erhebliche Reduzierung der Stammdatensätze im SAP R/3, sondern auch einen weitaus geringeren Zuwachs an Stammdaten in der Zukunft.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden frühzeitig einige typische Produktgruppen ausgewählt, und daran Pro und Kontra des SAP-Variantenkonfigurators abgewogen. Als Resultat lassen sich heute 70.000 Produktvarianten mit ehemals gleicher Anzahl an Stammdatensätzen heute durch nur noch 900 abbilden.

Beziehungswissen transparent
Vorher war jedoch großer Einsatz seitens der Produktmanager und Ingenieure gefragt. Sie mussten ihr Beziehungswissen - also sämtliche Informationen über alle realisierbaren Kombinationsmöglichkeiten - zur Verfügung stellen, damit die Materialstämme in der jetzigen Form aufgebaut werden konnten. Diese Daten sind heute elektronisch jedem Mitarbeiter zugänglich. "Enorme Vorteile bringt das zum einen jüngeren Kollegen mit kaufmännischer Ausbildung, die vorher bei den Spezialisten Schlange stehen mussten, um Aufträge zu klären. Zum anderen lassen sich neue Vertriebsmitarbeiter um ein Vielfaches schneller einarbeiten als vorher", sagt O'Keeffe.

Nahezu alle Funktionsbereiche vom Vertrieb über die Materialwirtschaft und die Produktion bis hin zu Versand und Controlling, mit dem sich heute die Werteflüsse entlang der gesamten Supply Chain darstellen lassen, sind in das System "Variantenkonfigurator" eingebunden. "Verlief das Projekt im Großen und Ganzen reibungslos, hatten wir doch im Vorfeld unterschätzt, was an Kommunikation und Zusammenarbeit mit den einzelnen Abteilungen notwendig ist, wenn so viele Unternehmensbereiche involviert sind", blickt Teilprojektleiter Thomas Matzke von der Moeller-Gruppe zurück. "Wir haben während des Projekts hinsichtlich der künftigen Vorteile viel Überzeugungsarbeit geleistet mit dem Ergebnis, dass heute die Akzeptanz bei den Beteiligten sehr positiv ist."

Bei der Unterstützung in puncto Produktmodellierung setzte Moeller aufgrund des enormen Funktionsumfangs des Variantenkonfigurators auf das Know-how von Uniorg. Trotz einfacher Handhabung mussten viele freie Optionen zueinander in Beziehung gesetzt werden, um die Varianten eines Produkts über nur ein konfigurierbares Material abzubilden. Zu diesem Material wurden je eine Maximalstückliste und ein Maximalarbeitsplan angelegt, die alle Komponenten und Vorgänge enthalten, die zur Fertigung der Varianten nötig sind.

Das konfigurierbaren Materials wird über Merkmale definiert. Das Beziehungswissen erlaubt lediglich die Auswahl zulässiger Kombinationen. Dadurch werden auch nur diejenigen Stücklistenkomponenten und Arbeitsplanvorgänge ausgewählt, die zur Fertigung dieser einen Variante benötigt werden. Das führt wiederum zu einer erheblichen Reduzierung von Stammdaten, Stücklisten und Arbeitsplänen. Der Preis einer Variante lässt sich unabhängig von der Merkmalsbewertung ermitteln. Über Variantenkonditionen können Zu- und Abschläge auf eine Variante definiert werden, das heißt, der Verkaufspreis des konfigurierbaren Materials kann variantenspezifisch bestimmt werden.

Die Einführung
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie wurde 2001 innerhalb von nur drei Monaten das Konzept der Produktmodellierung erstellt und im Rahmen eines "Proof-of-Concept" verifiziert. Noch im gleichen Jahr erfolgte bei Moeller die Entscheidung zur Einführung des SAP-Variantenkonfigurators, da dieser den Anforderungen am weitesten gerecht wurde. Darüber hinaus nutzte er eine deklarative Constraint-Technologie, die zu einer besseren Bedienbarkeit führt. Im Gegensatz zu einem ausschließlich regelbasierten Variantenkonfigurator mit Entscheidungsbäumen definiert der SAP-Variantenkonfigurator einen entsprechenden Lösungsraum bezüglich der möglichen Varianten mit Hilfe von Funktionen.

Die Einführung sollte dem geplanten Zeitablauf der Migration von SAP R/2 zu SAP R/3 folgen, die wegen der gewachsenen Struktur und der Vielzahl der Werke und Gesellschaften in aufeinander folgenden Phasen realisiert wurde. Damit erreichte Moeller, dass unmittelbar nach den einzelnen Migrationsabschnitten der SAP-Variantenkonfigurator den Werken bereits zur Verfügung stand. So konnte die Qualität der Stammdaten überprüft und konnten Fertigungsaufträge sukzessive mit dem SAP-Variantenkonfigurator aufgelegt werden.

Da die Einführung des SAP-Variantenkonfigurators zügig zu realisieren war, galt es, neben der systemtechnischen Umsetzung bis Ende des dritten Quartals 2001 die Systemdokumentation anzufertigen sowie die darauf basierende Schulung der Produktbereiche und des Produktmanagements durchzuführen. Schließlich sollten Stammdaten zur Variantenkonfiguration von den Fachabteilungen eingepflegt werden. Schon ab Mai 2002 erfolgte der Produktivstart in den ersten Werken, obwohl der Vertrieb noch mit dem alten SAP-R/2-System arbeitete. Gleichzeitig bauten die Fachabteilungen bis Mitte 2003 parallel zum Tagesgeschäft die Stammdaten der verschiedenen Geschäftsfelder in nur wenigen Monaten sukzessive für die verschiedenen Fertigungsbereiche auf.

Das dritte Quartal 2003 schließlich nutzte Moeller dazu, um die Prozessintegration für das externe Geschäft hinsichtlich aller Anforderungen an die internen Lieferketten sicherzustellen. Realisiert wurde das vor allem mit einer buchungskreisübergreifenden Verkaufsabwicklung beziehungsweise Auftragsbearbeitung. Dabei ließen sich die an der Lieferkette beteiligten Funktionsbereiche eng miteinander verzahnen: Der Vertrieb mit dem Moeller- Kunden-Center (MKC), die Logistik mit dem Moeller Distribution Center (MDC) als zentraler Drehscheibe aller Versandaktivitäten der Moeller-Gruppe in Deutschland und Westeuropa sowie die verschiedenen Zulieferwerke.

Am 15.9.2003 erfolgte schließlich der Produktivstart für den nationalen und internationalen Vertrieb, für die verbliebenen deutschen Werke sowie für einige ausländische Organisationseinheiten. Damit ist der gesamte Prozess der Auftragsabwicklung elektronisch abgebildet, angefangen bei der Auftragserfassung über die Fertigung bis hin zum Versand und zur Rechnungsstellung.

"Entgegen anfänglichen Zweifeln, ob die angestrebte Lösung per Variantenkonfigurator für die Moeller-Gruppe überhaupt der richtige Weg ist, können wir sagen, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben", zieht O'Keeffe eine erste Bilanz. Dem hohen Aufwand für die Abbildung der Variantenvielfalt, den organisatorischen Änderungen und den damit verbundenen neuen Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter stehen nun wesentlich vereinfachte Geschäftsprozesse in der gesamten Supply Chain gegenüber. Auf längere Sicht heißt das für Moeller: konzernweite Kostensenkung bei erhöhter Kundenzufriedenheit.

Diese Kundenzufriedenheit - als ein wesentliches Ziel schon im Vorfeld formuliert - konnte Moeller durch den Einsatz des SAP-Variantenkonfigurators erheblich verbessern. Denn, so O'Keeffe "wir haben erreicht, dass die Kommunikation mit unseren Kunden direkter und vor allem qualifizierter geworden ist. Schon zu Beginn die Kunden sinnvoll zu beraten, als Folge die Logistik effektiv zu planen und am Ende Liefertermine wirklich einhalten zu können, sind für uns entscheidende Faktoren im internationalen Wettbewerb".

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Variantenkonfigurator seit dessen Einführung setzt Moeller künftig den begonnenen Weg fort. Ziel ist die stufenweise Einrichtung des Variantenkonfigurators in allen Landesgesellschaften, in denen eine SAP-R/3-Einführung geplant ist oder bereits umgesetzt wird.

(Maja Schneider, freie Fachjournalistin, Berlin)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit Klick auf "Cookie zulassen" stimmen Sie der Nutzung unserer Dienste zu und erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

 

	object(Joomla\Registry\Registry)#52 (3) {
  ["data":protected]=>
  object(stdClass)#437 (84) {
    ["article_layout"]=>
    string(20) "uniorg:newsanpassung"
    ["show_title"]=>
    string(1) "1"
    ["link_titles"]=>
    string(1) "1"
    ["show_intro"]=>
    string(1) "1"
    ["info_block_position"]=>
    string(1) "0"
    ["show_category"]=>
    string(1) "0"
    ["link_category"]=>
    string(1) "0"
    ["show_parent_category"]=>
    string(1) "0"
    ["link_parent_category"]=>
    string(1) "0"
    ["show_author"]=>
    string(1) "0"
    ["link_author"]=>
    string(1) "0"
    ["show_create_date"]=>
    string(1) "0"
    ["show_modify_date"]=>
    string(1) "0"
    ["show_publish_date"]=>
    string(1) "1"
    ["show_item_navigation"]=>
    string(1) "0"
    ["show_vote"]=>
    string(1) "0"
    ["show_readmore"]=>
    string(1) "1"
    ["show_readmore_title"]=>
    string(1) "0"
    ["readmore_limit"]=>
    string(3) "100"
    ["show_tags"]=>
    string(1) "1"
    ["show_icons"]=>
    string(1) "0"
    ["show_print_icon"]=>
    string(1) "0"
    ["show_email_icon"]=>
    string(1) "0"
    ["show_hits"]=>
    string(1) "0"
    ["show_noauth"]=>
    string(1) "0"
    ["urls_position"]=>
    string(1) "0"
    ["show_publishing_options"]=>
    string(1) "1"
    ["show_article_options"]=>
    string(1) "1"
    ["save_history"]=>
    string(1) "0"
    ["history_limit"]=>
    int(10)
    ["show_urls_images_frontend"]=>
    string(1) "0"
    ["show_urls_images_backend"]=>
    string(1) "1"
    ["targeta"]=>
    int(0)
    ["targetb"]=>
    int(0)
    ["targetc"]=>
    int(0)
    ["float_intro"]=>
    string(4) "left"
    ["float_fulltext"]=>
    string(4) "left"
    ["category_layout"]=>
    string(6) "_:blog"
    ["show_category_heading_title_text"]=>
    string(1) "1"
    ["show_category_title"]=>
    string(1) "1"
    ["show_description"]=>
    string(1) "1"
    ["show_description_image"]=>
    string(1) "0"
    ["maxLevel"]=>
    string(1) "1"
    ["show_empty_categories"]=>
    string(1) "0"
    ["show_no_articles"]=>
    string(1) "1"
    ["show_subcat_desc"]=>
    string(1) "1"
    ["show_cat_num_articles"]=>
    string(1) "0"
    ["show_cat_tags"]=>
    string(1) "1"
    ["show_base_description"]=>
    string(1) "1"
    ["maxLevelcat"]=>
    string(2) "-1"
    ["show_empty_categories_cat"]=>
    string(1) "0"
    ["show_subcat_desc_cat"]=>
    string(1) "1"
    ["show_cat_num_articles_cat"]=>
    string(1) "1"
    ["num_leading_articles"]=>
    string(1) "1"
    ["num_intro_articles"]=>
    string(1) "7"
    ["num_columns"]=>
    string(1) "1"
    ["num_links"]=>
    string(1) "0"
    ["multi_column_order"]=>
    string(1) "0"
    ["show_subcategory_content"]=>
    string(1) "0"
    ["show_pagination_limit"]=>
    string(1) "1"
    ["filter_field"]=>
    string(4) "hide"
    ["show_headings"]=>
    string(1) "1"
    ["list_show_date"]=>
    string(1) "0"
    ["date_format"]=>
    string(0) ""
    ["list_show_hits"]=>
    string(1) "1"
    ["list_show_author"]=>
    string(1) "1"
    ["orderby_pri"]=>
    string(5) "order"
    ["orderby_sec"]=>
    string(5) "rdate"
    ["order_date"]=>
    string(9) "published"
    ["show_pagination"]=>
    string(1) "1"
    ["show_pagination_results"]=>
    string(1) "0"
    ["show_featured"]=>
    string(4) "show"
    ["show_feed_link"]=>
    string(1) "1"
    ["feed_summary"]=>
    string(1) "0"
    ["feed_show_readmore"]=>
    string(1) "0"
    ["show_page_heading"]=>
    string(1) "0"
    ["layout_type"]=>
    string(4) "blog"
    ["menu_text"]=>
    string(1) "1"
    ["page_title"]=>
    string(21) "UNIORG | Press Review"
    ["secure"]=>
    string(1) "0"
    ["page_description"]=>
    NULL
    ["page_rights"]=>
    NULL
    ["robots"]=>
    NULL
    ["page_heading"]=>
    string(21) "UNIORG | Press Review"
  }
  ["initialized":protected]=>
  bool(true)
  ["separator"]=>
  string(1) "."
}