VEKA: Rascher Upgrade auf mySAP ERP 2005 (DV-Dialog)

In nur 19 Wochen realisiert die VEKA AG ein Upgrade des zentralen SAP-Systems von R/3 4.6.c - inklusive Unicode-Umstellung.

Sendenhorst, den 11. April 2007 - Für die VEKA AG, führender Hersteller von Kunststoffprofilen für Fenster, Türen und Rollläden in Sendenhorst mit 33 Landesgesellschaften weltweit und zahlreichen heterogenen IT-Systemen, hatte die Umstellung von R/3 4.6c nach mySAP ERP 2005 mehrere Gründe:
Zum einen lief Ende 2006 die Standardwartung für das bisherige System aus. Zum anderen wollte man die Gelegenheit nutzen und einen Großteil der Modifikationen in den Standard zurückführen, um für spätere Releasewechsel bestmöglich gewappnet zu sein.
Parallel zum Upgrade fand auch der Wechsel vom MDMP-System mit drei verschiedenen Code-Pages (Latin-1, Latin-2 und ISO8859-5 Latin/kyrillisch) in ein einziges Unicode-System statt. Hardwareseitig waren dank eines IBM system i mit i5/OS kaum Veränderungen notwendig; allerdings zeigten sich nach der UNICODE-Konvertierung die erwarteten Performance-Einbußen, denn die elektronische Darstellung eines Zeichens gemäß Unicode erfordert nun mehr als ein Byte Speicherplatz.
Umgestellt wurde R/3 in einer Drei-Systemlandschaft mit etwa 400 Eigenentwicklungen wie Reports und User-Exits, einigen Modifikationen sowie zahlreichen Schnittstellen zu Sub- und weiteren SAP-Systemen. Zu diesen zählen u.a. SAP NetWeaver BI, mySAP CRM, SAP NetWeaver XI, Portal oder Business One, die aber als eigenständige Systeme nicht von der Umstellung betroffen waren.
Bei der Durchführung war VEKA mit einem extra für das Upgrade erstellten Verifizierungssystem auf der sicheren Seite. "Da wir ein zentrales SAP- System für alle Landesgesellschaften nutzen, hätte der Stillstand des Systems einen weltweiten Produktionsausfall zur Folge. Das wäre nicht tolerierbar", begründet VEKA-CIO Thomas Sauerland die sorgfältige Vorbereitung.
Innerhalb von nur 12 Wochen wurde deshalb zunächst eine Kopie des Produktivsystems erstellt und ein Test-Upgrade unabhängig vom laufenden Betrieb realisiert. Bei entsprechenden Testläufen konnten so neben der Unicodeumstellung auch die notwendigen Anpassungen der Reports und Modifikationen gemäß den Anforderungen bzw. Möglichkeiten des neuen Release problemlos und ohne Störung des laufenden Betriebs durchgespielt werden.
Nach Abschluss dieser Vorarbeiten führte VEKA zunächst den eigentlichen Upgrade des Entwicklungs- und Konsolidierungssystems durch. In der anschließenden sechswöchigen Testphase wurden alle Anwendungen und Prozesse ausgiebig getestet und notwendige Restarbeiten erledigt. Der Upgrade des Produktivsystems erfolgte schließlich in nur vier Tagen im Rahmen einer "Combined Upgrades & Unicode Conversion".
mit dem Vorteil, dass man keinerlei Überraschungen erlebte und die "Frozen Zone", in der keine Entwicklungen im vorhanden Altsystem erstellt werden können, auf ein Minimum reduzieren konnte.

Über VEKA

Die VEKA AG mit Sitz im westfälischen Sendenhorst ist ein weltweit tätiger Systemgeber und Hersteller von Kunststoffprofilen für Fenster, Türen und Rollläden sowie Kunststoffplatten. Das seit der Gründung 1969 familiär geführte Unternehmen ist heute mit 19 Tochtergesellschaften auf drei Kontinenten vertreten. Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete VEKA mit 2.800 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 700 Millionen Euro.

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