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Das in Iserlohn beheimatete Unternehmen beschäftigt etwa 200 Mitarbeiter. Zu den Produkten zählen hochwertige Tür- und Fensterbeschläge aus Edelstahl.
Begleitet hat den Systemwechsel das in Dortmund ansässige SAP-Partnerunternehmen UNIORG. In weniger als vier Monaten konnte die Migration vollzogen werden und lag unter dem vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen.
Für einen Umstieg auf R/3 4.7 und nicht auf Mysap ERP 2005, das aktuelle Produkt von SAP, sprachen verschiedene Gründe. Laut IT-Leiter Hans Peter Borsch genügen dem Unternehmen die Funktionen von R/3 derzeit noch. Zudem hätte Borsch für den mySap-Umstieg einen neuen Lizenzvertrag abschließen müssen, denn Vieler hat noch einen R/3-Kontrakt. Somit wären zusätzliche Lizenzkosten entstanden. SAP rechnet Investitionen in R/3 auf einen neuen Mysap-Vertrag an, wobei dieser Satz - je nach Dauer der R/3-Nutzung - von anfangs 90 Prozent kontinuierlich absinkt. Borsch zufolge liegt er derzeit bei etwa 55 Prozent.
Borsch und sein Team hatten sich schon einige Zeit Gedanken über die ERP-Installation gemacht und waren deswegen häufiger mit SAP in Kontakt getreten. In dieser Zeit wurde auch darüber nachgedacht, eventuell auf ERP-Produkte anderer Hersteller umzusteigen. "Wir wollten nach sechs Jahren wieder einen Release-Wechsel vornehmen, warten jetzt aber ab, wie sich mySap weiterentwickelt". konkretisiert Borsch. Dem IT-Leiter fällt es schwer, SAPs neue Entwicklungen rund um "NetWeaver" zu bewerten: "Uns reichten schon die Funktionen von R/3 4.0B." Der Umstieg auf 4.7 wurde vollzogen, um der erhöhten Wartungsgebühr für eine R/3-Version kleiner als 4.7 zu entgehen.
Vieler International fährt das SAP-System mit 100 Named Users. Wegen einer laufenden Restrukturierung sind 15 Benutzerlizenzen nicht aktiv. Somit fallen dafür auch keine SAP-Wartungsgebühren an.
Im Gegensatz zu Vieler nehmen viele andere SAP-Kunden Umstellungen auf mySap ERP in Angriff , wobei auch hier oft eher die Wartungspolitik des Softwarekonzerns und weniger die neuen Funktionen den Ausschlag geben.